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Kim Dotcom

Das verrückte Leben des reichsten deutschen Hackers Kim Dotcom

Er war lange Zeit eine der schillerndsten Figuren der Internet-Szene und einer der bekanntesten und wohl auch berüchtigtsten Hacker Deutschlands. Die Rede ist von Kim Dotcom. Geboren in einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein launchte er 2005 den Sharehoster „Megaupload“, der zu einer der meistbesuchtesten Website der Welt wurde. Was danach folgte, ist eine unglaubliche Story, die wir euch in diesem Beitrag erzählen werden. Es geht um sehr viel Geld, das FBI und allerlei Luxusgüter.

 

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Wir erzählen euch, wie aus dem Hauptschüler Kim Schmitz aus Plön ein Multimillionär wurde und wie es zu seinem tiefen Fall kam. Außerdem verraten wir, wie Kim Dotcom heute lebt und welche Prioritäten er mittlerweile setzt. Es wird also spannend, deswegen bleibt dran!

Die Biografie von Kim Dotcom

Bevor wir aber einen Blick auf den Lifestyle des reichsten deutschen Hackers werfen, wollen wir aber erst mal sein absolut außergewöhnliches Leben etwas genauer betrachten. Kim Dotcom wurde als Kim Schmitz am 21. Januar 1974 in Kiel geboren, und das Leben des Multimillionärs verlief zunächst alles andere als glamourös. Eigenen Angaben zufolge wuchs Schmitz in schwierigen Familienverhältnissen auf. Er selbst besuchte die örtliche Hauptschule in der Kleinstadt Plön, während seine Mutter die Familie mit vielen verschiedenen Jobs über Wasser halten musste. Sein Vater hatte ein Problem mit Alkohol und trank tägliche große Mengen. Das führte immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen, und die Attacken waren teilweise so schlimm, dass Schmitz sogar ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Aufenthalte im Frauenhaus wurden für die Familie traurige Realität, und als er im Alter von 12 Jahren seinen ersten PC bekam – einen Commodore 16 – flüchtete er in die Welt der Computerspiele.

Er verließ die Schule ohne einen Abschluss und hatte zunächst keine Perspektive. Mit 20 erlebte sein Leben allerdings eine erste Wendung: Kim Schmitz war in einen Autounfall verwickelt, welcher seine Einstellung zum Leben grundlegend änderte. Ihm wurde bewusst, dass das Leben ganz schnell vorbei sein kann, und er wollte schließlich nur noch die Dinge tun, die ihm wirklich gefallen. Unter dem Pseudonym „Kimble“ erfand er sich als Computer-Hacker neu und präsentierte in einem WDR-Beitrag erstmals seine Fähigkeiten in der Öffentlichkeit. Nachdem er wegen Kredit- und Telefonkarten Fälschung zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt wurde, schloss er sich schließlich dem Chaos Computer Club an und knüpfte dort neue Beziehungen. Mit großem Erfolg, denn verschiedene Unternehmen rissen sich um „Kimble“, der anschließend sogar als Berater für die Telekom tätig war.

So inszenierte sich der Internetmillionär

Auch nach außen hin präsentierte sich Kim Dotcom als wohlhabender Jungunternehmer und veranstalte jede Menge exklusive Partys von München bis nach Monaco. Dabei inszenierte er sich gerne mit Größen wie Milliardär Richard Branson, Bruce Willis oder Ronaldo. Auf seiner eigenen Internetseite und in TV-Shows protzte er mit seinem Lifestyle und baute sich schon bald ein Image als extrem erfolgreicher Lebemann auf. Doch während die Celebrities um ihn herum feierten, blieb Schmitz selbst oft im Hintergrund. Auch Alkohol war für ihn immer tabu, denn seine Kindheit hatte bei ihm ein nachhaltiges Trauma hinterlassen. Sein Image war allerdings wohl kalkuliert, denn als er Anfang 2000 bekanntgab, mit seiner Investmentfirma das kurz vor der Insolvenz stehende Unternehmen Letsbuyit.com mit einer Finanzspritze von 50 Millionen Euro zu retten, hatte er die nötige Glaubwürdigkeit.

 

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Der Aktienkurs des damaligen Ebay- und Amazon-Rivalen schoss in die Höhe und Kim Dotcom fuhr einen Gewinn in Millionenhöhe ein. Gerettet hat er den Konzern allerdings nicht, und so musste er sich kurze Zeit später wegen Insiderhandels wieder mal vor Gericht verantworten. Kim wurde zu einer Freiheitsstrafe – die ebenfalls auf Bewährung ausgesetzt wurde – verurteilt und verließ endgültig seine Heimat Deutschland, um sich im Ausland eine Existenz aufzubauen. Er ging zunächst nach Hongkong, wo er den berüchtigten Filesharing-Dienst „Megaupload“ ins Leben rief. Angeblich sei es nie sein Plan gewesen, dass über den Dienst vor allem die neusten Kino-Filme illegal gestreamt werden, doch als dort die ersten Hollywood-Blockbuster zeitgleich mit dem Kinostart angeboten wurden, erlangte die Seite weltweite Bekanntheit. Zeitweise hatte die Seite über 180 Millionen registrierte Nutzer und war für rund 4 Prozent des täglichen Internetverkehrs verantwortlich. Damit hatte es Kim Dotcom wohl endgültig in den Olymp der Internetmillionäre geschafft.

Der verrückte Lifestyle des Kim Dotcom

Was uns nun zu seinem verrückten Lifestyle führt. Mit einem geschätzten Vermögen von rund 175 Millionen Dollar lebte Kim Dotcom nämlich ein Leben auf der Überholspur. Mit seiner Frau Mona, die er in einem thailändischen Nachtclub kennengelernt hatte, und ihren vier gemeinsamen Kindern lebte er zunächst als Dauergast in einem 1000 Quadratmeter großem Penthouse im Grand Hyatt Hongkong, einem der luxuriösesten Hotels der Welt. Hier hatte die Familie nicht nur einen 360-Grad-Blick über die Stadt und einen eigenen Aufzug. Mona und Kim lebten auch noch in den wohl exklusivsten Räumlichkeiten des Landes. Allein das Badezimmer, über das Ehefrau Mona ganz allein verfügen konnte, soll angeblich das Größte in ganz Hongkong gewesen sein. Genauso wie der Outdoor-Pool, in dem die Kinder sich in ihrer Freizeit vergnügen konnten. Und auch wenn sich die Familie mal eine Auszeit gönnte, reisten sie natürlich nicht Economy-Class.



Stattdessen standen ihnen immer Privatjets oder teure Superyachten zur Verfügung. 2010 zog die Familie schließlich nach Neuseeland und Kim spendierte seiner neuen Heimatstadt Auckland zum Einstand gleich mal ein fettes Feuerwerk im Wert von 500.000 Euro. Doch die Dotcoms zogen nicht an irgendeinen Ort in Neuseeland. Stattdessen zogen sie in das wohl herrschaftlichste – und mit 25 Millionen Dollar teuerste – Anwesen des gesamten Landes. Hier verfügte das Paar nicht nur über fast 23 Hektar Landfläche. Auf dem Anwesen befinden sich auch 12 Schlafzimmer, drei Pools und ein Panikraum. Dazu gehören außerdem ein Gästehaus, ein Theater, Tennisplätze, ein Bootshaus, ein Irrgarten und ein Weingut. Das Highlight ist allerdings das Hauptschlafzimmer, in dem wohl auch der Hausherr mit seiner Ehefrau übernachtet. Das verfügt nicht nur über ein eigenes Wohnzimmer, gleich zwei King-Size-Betten und ein edles Ankleidezimmer. Vor allem das Badezimmer mit einer großen freistehenden Badewanne sowie einem privaten Pool sind absolut beeindruckend.

 

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Vom Schlafzimmer aus gelangt der Internetmillionär auch in den eigenen Panikraum, in dem er sich am 19. Januar 2012 vor der Polizei versteckte. An diesem Tag stürmten nämlich die Behörden das Anwesen in Coatsville und gingen mit Helikoptern und Polizeihunden gegen den Unternehmer vor. Neben dem Gründer von Megaupload nahm die neuseeländische Polizei auch drei seiner Geschäftspartner vorläufig fest. Außerdem sind sämtliche Mega-Dienste durch die US-amerikanischen Behörden abgeschaltet worden, sein Vermögen wurde auf Eis gelegt und seine Vermögenswerte im Wert von fast 8 Millionen Dollar wurden medienwirksam abtransportiert. Allein der beachtliche Fuhrpark von Kim Dotcom umfasste 26 Gefährte im Wert von mehr als 4 Millionen Dollar. Darunter neben mehreren Motorrädern und Jetskis auch unzählige Sportwagen der Marke Mercedes, ein pinkfarbener Cadillac aus dem Jahr 1959 und ein Rolls-Royce Phantom.

Es folgte eine juristische Auseinandersetzung, die bis heute nicht beendet ist. Zwar wurde Kim Dotcom im Februar 2012 auf Kaution freigelassen, doch die USA fordern noch immer seine Auslieferung. Angeblich soll er für Urheberrechtsverletzungen im Wert von einer halben Milliarde Dollar verantwortlich sein. In den Vereinigten Staaten droht ihm deswegen eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren. Kein Wunder, dass sich Dotcom mit den besten Anwälten gegen eine Auslieferung wehrt. Angeblich soll er bereits 20 Millionen Dollar für den Rechtsbeistand ausgegeben haben. Das bringt uns zu der Frage, wie Kim Dotcom aktuell lebt. Laut verschiedenen Medienberichten konnte der heute 47-Jährige gerichtlich bewirken, dass er zumindest auf einen Teil seines Vermögens wieder zugreifen kann. So kann er seinen Lebensunterhalt von mehr als 100.000 Dollar im Monat bestreiten.

Auch seine Vermögenswerte sollen ihm mittlerweile wieder zurückgeben worden sein. Wo er aktuell lebt, ist unbekannt. Allerdings zeigt sich Kim Dotcom, der in den letzten Jahren vor allem mit seiner selbst produzierten Musik in den Schlagzeilen gelandet ist, auf seiner Instagram-Seite immer noch extrem wohlhabend und mit vielen Luxusgütern. Doch eines fällt ebenfalls auf: Die Prioritäten haben sich offenbar verändert. Dann während Kim Dotcom früher vor allem mit seinem Reichtum protzte, stehen jetzt seine Kinder und seine zweite Frau Liz im Mittelpunkt seines Lebens. Das beweist wohl, dass Geld tatsächlich nicht alles ist und man sich Freiheit nicht erkaufen kann.

Das war es auch schon mit unserem Beitrag über den reichsten deutschen Hacker. Schreibt uns gerne mal in die Kommentare, was ihr von Kim Dotcom und seinem Lifestyle haltet. Hier findet ihr weitere spannende Artikel. Ansonsten hinterlasst uns gerne eine Bewertung, wenn es euch gefallen hat, und bis zum nächsten Mal hier bei Wissenswert!

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